Über die Aktivferien AG
Aktivferien AG – das Original seit 1987
Bei Aktivferien AG steht persönlicher Service an erster Stelle: Ein erfahrenes, engagiertes Team sorgt dafür, dass Ihre Reise von Anfang an in den besten Händen ist.
Wir sind selbst Reisende aus Leidenschaft. Unser Team kennt die Ziele aus eigener Erfahrung. Wir leben fürs Reisen, für Abenteuer und Entdecken. So garantieren wir Qualität, Sicherheit und unvergessliche Momente.
Meilensteine Geschichte
1987 Der gelernte Maurerpolier Hansruedi Büchi ist als Radprofi unterwegs, Christine Obrist arbeitet als Handarbeitslehrerin. Gemeinsam
haben sie einen grossen Reisetraum: den Kilimanjaro. Während einer Wettkampfpause von Hansruedi besteigen die beiden den Kilimanjaro.
Dort entsteht die Idee, künftig auch Gästen die Besteigung dieses faszinierenden Berges zu ermöglichen. Spontan gründen sie am Kilimanjaro das Reiseunternehmen Aktivferien. Hansruedi ist damals 24, Christine
23 Jahre alt. Für Hansruedi als Radprofi liegt es nahe, auch Veloferien anzubieten. Bereits 1988 finden die ersten Veloferien in der Toskana statt. Im selben Jahr heiraten Hansruedi und Christine. 1989 kommt Beni zur Welt, 1990 Carina.
1988 Gleich drei Reisen führen auf den Kilimanjaro. Hansruedi begleitet die Gruppen persönlich. Gleichzeitig finden Veloferien in der Toskana statt. Auch in Südfrankreich werden Hansruedi und Christine fündig: In der Ardèche entdecken sie eine ideale Region für eine zweite Veloferien-Destination.
1989 Es ist die grosse Zeit der Velo- und Bike-Ferien. Als Pionier unter den Reiseveranstaltern nimmt Aktivferien bereits 1989 die ersten Velo- und Bike-Ferien in Südfrankreich ins Programm auf. Gefederte Bikes gibt es damals noch nicht, gefahren wird auf Stahlrahmen, und Bike-Trails sind nur spärlich vorhanden. Doch die Gäste sind unkompliziert und fühlen sich selbst ein wenig als Pioniere.
1990 Ecuador und die Galapagosinseln kommen neu ins Programm. Hansruedi reist als Reiseleiter mit einer Gruppe nach Ecuador, obwohl er selbst noch nie dort gewesen ist. Auch seine Partner trifft er erst vor Ort zum ersten Mal.
Besonders eindrücklich ist die Begegnung mit dem Südamerika-Pionier Beni Ammeter, der bereits seit 20 Jahren im Urwald lebt. Er erwartet Hansruedi am Rio Napo – und eröffnet ihm bei der ersten Begegnung gleich, dass es eine Programmänderung gibt. 150 Kilometer tief im Primärurwald hat Beni die Sacha Lodge gebaut. Er braucht dringend seine ersten Gäste, da er praktisch bankrott ist. Beni begleitet die Gruppe persönlich. Aus Geldmangel gehen die Indigenen fischen und so kommt jeden Tag etwas auf den Teller – entweder aus dem Fluss oder aus dem Urwald. Zwischen Beni und Hansruedi entsteht eine lebenslange Freundschaft. Niemand ahnt damals, dass die Sacha Lodge einmal zu einem der bekanntesten Urwald Camps Südamerikas aufsteigen wird.
1992 Mit Nepal kommt ein einzigartiges Trekkingland ins Programm. Gleichzeitig entsteht eine aussergewöhnliche Liebe zu diesem gewaltigen Himalaya-Massiv und seinen liebenswerten Menschen. Nepal wird zu einem Land, das Hansruedi und Christine ein Leben lang begleitet.
1993 Zwischen 1993 und 1997 wird das Veloprogramm stetig ausgebaut. Neu entstehen Reisen nach Ungarn sowie grosse Fernfahrten von Zürich nach Prag, Amsterdam, Nizza, Venedig und Paris. Am Kilimanjaro werden gleichzeitig die ersten sozialen Projekte für die lokale Bevölkerung umgesetzt.
1994 Der Verein Nepali Med Schweiz wird gegründet. Das Ziel: Gemeinsam mit Dr. Ram Shrestha soll in Nepal dauerhaft ein besseres Gesundheitssystem aufgebaut werden, das auch der armen Bevölkerung offensteht. Bis heute entwickelt sich daraus eines der erfolgreichsten Projekte Nepals, das aufgrund des Engagements einer einzelnen Person so erfolgreich wächst. Heute ist es für ganz Ostnepal und damit für rund zwei Millionen Menschen zuständig.
1996 Eine aussergewöhnliche Pionierreise kommt ins Programm: eine Mexiko-Rundfahrt mit dem Rennvelo – ein Abenteuer der Extraklasse. Die Strecke führt von Mexiko-Stadt nach Acapulco und zum Abschluss bis auf 4000 Meter an den Fuss des Popocatépetl. Mit 1500 Kilogramm Flugfracht und 40 Gästen in vier Gruppen wird die Tour zu einem riesigen Erfolg. Im selben Jahr kauft Aktivferien ein Ferienhaus in der Ardèche. Es ist der Anfang der gesamten Entwicklung in Südfrankreich. Familie Büchi reist mehrmals im Jahr in die Ardèche. Das Ferienhaus wird zur zweiten
Heimat. Hansruedi ist Abenteurer und begleitet alle Reisen persönlich. Als die Wildnis Alaskas ruft, schreibt er spontan eine Reise unter dem Namen «Überlebenstrip» aus. Für eine Woche lässt sich die Gruppe in der Wildnis aussetzen – mit der Bemerkung: «Das Programm erfahrt ihr vor Ort.»
1998 – 2000 Aktivferien ist erfolgreich unterwegs und laufend kommen neue Destinationen hinzu:
Kuba, Tibet, Südafrika, Marokko und Madagaskar.
1999 Eine besondere Herzensgeschichte beginnt. Familie Büchi verbringt wie immer ihre Sommerferien in der Ardèche – mit einem klaren Ziel: «Wir suchen eine Ruine mit viel Land und bauen ein Hotel.» Nach zwei Wochen werden sie fündig: ein altes Bauerngut aus dem 17. Jahrhundert mit 11 Hektaren Land. Innerhalb von 24 Stunden ist der Vertrag unterschrieben.
2000 Die ersten Schweizer Bergführer werden ins Team aufgenommen. Nachdem Hansruedi
über Jahre sämtliche Reisen persönlich begleitet hat, beginnt für Aktivferien eine neue Phase des Wachstums. Gleichzeitig startet der Bau der Domaine du Frigoulet. Nach Erhalt der Baubewilligung folgt eine grosse Überraschung: Kein Bauunternehmen in der Region will das grosse Bauwerk realisieren. Die Begründung: Das Projekt sei eine Nummer zu gross. Hansruedi entscheidet kurzerhand, eine eigene Baufirma zu gründen und das Hotel selbst zu bauen. Mit einem Fremdenlegionär sowie Portugiesen, Marokkanern, Franzosen und Schweizern stellt er eine Mannschaft zusammen. Eine der spannendsten Zeiten der Firmengeschichte beginnt. Er übernimmt die Bauleitung, neben dem Reisen seine zweite grosse Leidenschaft. Zum Millennium findet zudem die erste grosse Langstreckenfahrt für Rennvelofahrer statt:
von Bern bis Lissabon über 2000 Kilometer.
2001 Hansruedi hat eine fixe Idee: Er möchte eine Reise organisieren, die zuvor noch kein Reiseveranstalter
angeboten hat. Seine Wahl fällt auf das exotische Surinam im Norden Südamerikas. Die Expedition führt vom Atlantik 350 Kilometer einen Urwaldfluss hinauf bis zu den Trio-Indigenen. Dieser Weg ist zuvor erst einmal im Jahr 1870 von einer französischen Expedition zurückgelegt worden. Tagelang gibt es keinen Kontakt zu anderen Menschen. Mit 14 Gästen wird die Expedition zu einem grossartigen Erfolg. Im selben Jahr folgt eine weitere Superfernfahrt für Rennvelofahrer: 2500 Kilometer von Bern bis Marrakesch.
2002 Nach zweijähriger Bauzeit öffnet die Domaine du Frigoulet am 13. April 2002 ihre Türen. Der Start könnte kaum besser sein: Während der ersten 14 Wochen ist das Hotel durchgehend ausgebucht. Mit einem Aktivferien-Hotel, das die Wünsche eines aktiven Publikums kennt, wird ein weiterer Meilenstein gelegt. Ein Hotel mitten in der Natur ist damals noch ein Wagnis – heute weiss jeder, dass solche Orte ein Luxus sind. Gleichzeitig wird die erste Aktivferien-Firma im Ausland gegründet.
2004 Die Familie Büchi besteigt gemeinsam den Kilimanjaro. Carina und Beni sind 14 und 15 Jahre alt. Die Kinder sind fasziniert vom Berg und von der Tierwelt. Ein neues Kapitel wird aufgeschlagen. Die Afrika Begeisterung ist bis heute geblieben.
2006 Ein Meilenstein auf zwei Kontinenten: Während in Seuzach die erste Mitarbeiterin beginnt (sie arbeitet bis heute bei der Aktivferien AG) entsteht in Tanzania gemeinsam mit unserem Partner das Ngorongoro Kuhama Camp mit bester Lage im legendären Ngorongoro-Krater. Mit dem neuen Camp entwickelt sich ein neues Safarikonzept: aussergewöhnliche Unterkünfte an bester Lage, mitten in den Tierkorridoren.
2007 Aktivferien möchte sich noch stärker als Destinationsspezialist positionieren und gründet in Tanzania, Nepal, Ecuador und Peru eigene Niederlassungen. Die eigenen Firmen vor Ort schaffen die Grundlage für nachhaltiges Handeln, lokale Wertschöpfung und höchste Qualitätsstandards. Ein entscheidender Meilenstein auf dem Weg zum führenden Destinationsspezialisten.
2008 Seit 1992 wird das Nepal Programm laufend mit unterschiedlichen Trekkings erweitert. 2008 eröffnet Aktivferien auf 5100 Metern ein fixes Island Peak Base Camp inklusive vollständiger Infrastruktur für Expeditionen.
2009 Im Rahmen unseres langjährigen Nachhaltigkeitskonzepts starten wir gemeinsam mit unserem langjährigen Schweizer Bergführer ein Ausbildungsprogramm für Sherpa-Guides. Das Ziel ist, Wissen über Generationen hinweg weiterzugeben, die Ausbildung kontinuierlich auszubauen und nachhaltige Perspektiven für die lokale Bevölkerung zu schaffen.
2011 Carina und Beni beginnen im Unternehmen zu arbeiten. Carina arbeitet eine Saison im Hotel der Domaine du Frigoulet, Beni auf der Bike-Station der Domaine du Frigoulet. Damit beginnt die zweite Generation, aktiv im Familienunternehmen mitzuwirken. Das boomende Trekkinggeschäft wird weiter ausgebaut – insbesondere für unsere langjährigen, treuen Gäste. Peru, Bolivien und Patagonien erweitern das Programm.
2012 Inzwischen kann das Land rund um die Domaine du Frigoulet auf 600 000 Quadratmeter erweitert werden. 800 Meter vom Hotel entfernt entsteht das Ferienhaus Malpuech. Absolute Privatsphäre inmitten der Natur – genau im Zeitgeist. Hansruedi und Christine brechen zudem zum Aconcagua auf, mit 6962 Metern der höchste Berg Südamerikas. Nach erfolgreicher Besteigung wird der Berg fest ins Aktivferien-Programm aufgenommen. Beni beginnt als Reiseleiter und führt unsere Gäste auf den Kilimanjaro, nach Nepal und nach Südamerika.
2013 Ein weiterer Meilenstein in Tanzania: Neue Camps entstehen in der Südostserengeti und im Herzen der Serengeti. Als erster Veranstalter erhalten wir Spezialbewilligungen für Fusssafaris. Wir spüren das grosse Vertrauen der Entscheidungsträger in Tanzania und sehen darin auch eine Anerkennung unseres Nachhaltigkeitskonzepts. Die Fusssafari wird zu einer Pionierleistung. Aktivferien baut damit seine Position als Spezialist für aussergewöhnliche Safari- und Naturerlebnisse weiter aus.
2014 Hansruedi Büchi steht auf dem Gipfel des Mount Everest auf 8848 Metern. Diese aussergewöhnliche Leistung wird zu einem prägenden Meilenstein und unterstreicht die Leidenschaft für grosse Expeditionen und besondere Herausforderungen.
2015 Das Kilimanjaro Farm House wird gegründet – ein Nachhaltigkeitsprojekt direkt am Kilimanjaro für die lokale Bergbevölkerung. Unsere Bergführer bauen dort biologisches Gemüse für unsere Besteigungen an. Regelmässig werden Frauen aus Marangu eingeladen und erhalten Saatgut für den Eigengebrauch ihrer Familien. Alternativ können sie das angebaute Gemüse wieder an uns
verkaufen.
2016 Nach dem Erdbeben in Nepal baut Aktivferien gemeinsam mit seinen Gästen die zerstörte Schule in Dimil an einem sicheren Standort wieder auf. Ein Zeichen der Solidarität und der nachhaltigen Verbundenheit mit der lokalen Bevölkerung.
2017 Ein weiterer Meilenstein entsteht gemeinsam mit den Massai im Gebiet Ngorongoro/ Serengeti. Gemeinsam mit den Massai von Endulen werden die Fusssafaris weiterentwickelt. Hansruedi besucht die Massai unzählige Male und trifft sich mit dem höchsten Entscheidungsträger. Ausbildungsprogramme für die Buschmänner an der Mweka Wildlife School werden finanziert. Einzigartige Buschtouren mit Wildtierbegegnungen, aber auch die persönlichen Freundschaften bereichern von nun an unsere Naturreisen. Carina beginnt nach Abschluss der Hotelfachschule als Reiseleiterin bei Aktivferien. Sie zieht es immer wieder in die Tierwelt Afrikas.
2018 – 2019 Die Naturreisen in Südamerika werden kontinuierlich ausgebaut. Chile und Bolivien, Patagonien, Peru und Kolumbien erweitern das Angebot.
2020 Die Pandemie stellt die Reisebranche vor grosse Herausforderungen. Gerade jetzt zeigt sich, dass wir mit unseren eigenen Niederlassungen und Informationen aus erster Hand eine grosse Stärke ausspielen können. Unsere Gäste vertrauen uns. Mit grossem Engagement, vielfältigen Initiativen und sozialen Projekten setzen wir alles daran, die Strukturen vor Ort aufrechtzuerhalten. Wir sind stolz darauf, dass wir keinem Mitarbeitenden kündigen müssen.
2021 Südtanzania wird mit einer exklusiven Naturreise weiter ausgebaut. Es entsteht eine einzigartige Kombination aus Erlebnissen zu Fuss, im Safarifahrzeug und auf Bootstouren. Die persönlichen Beziehungen zur Familie Fox, die seit 1957 in Südtanzania lebt, helfen uns dabei, selbst während der Pandemie ein neues Produkt zu entwickeln.
2022 Hansruedi Büchi besteigt den Kilimanjaro zum 60. Mal.
2023 Westtanzania wird ins Reiseprogramm aufgenommen – eine der wohl abgelegensten und ursprünglichsten Regionen der Welt. Direkt am Tanganjikasee begegnen wir in den Mahale Mountains den Schimpansen.
2024 Der Naturpark Frigoulet wird gegründet. Es entsteht ein privates Schutzgebiet von über 600 000 Quadratmetern. Das Ziel ist, die Biodiversität nachhaltig zu entwickeln, zu schützen und zu vergrössern. Aktivferien erwirbt zudem neue Büroräumlichkeiten im Zentrum Oberwis in Seuzach.
2025 Ein wichtiger Meilenstein für die nächste Generation: Beni Büchi übernimmt die Geschäftsleitung von Aktivferien und führt die Erfolgsgeschichte weiter. Carina Bruun-Büchi übernimmt die Geschäftsleitung der Domaine du Frigoulet. Hansruedi Büchi bleibt als Verwaltungsratspräsident mit seiner Erfahrung an Bord. Er entwickelt neue Produkte und lebt seine Leidenschaft für das Reisen weiter.
2026 Nach zweijähriger Bauzeit wird der historische Weiler Le Pèze eröffnet. 500 Meter von der Domaine du Frigoulet entfernt entstehen drei einzigartige Ferienhäuser inmitten des Naturparks. Ein Ort, an dem Geschichte, Authentizität und die besondere Atmosphäre der Ardèche miteinander verschmelzen.
2027 Die Aktivferien AG feiert ihr 40-Jahre-Jubiläum, die Domaine du Frigoulet ihr 25-jähriges Bestehen. Für dieses besondere Jahr werden sorgfältig ausgewählte Jubiläumsreisen geplant: eine Trekkingreise ins Ruwenzori-Gebirge in Uganda mit einem 5000 Meter hohen Gletscherberg inmitten des Regenwaldes sowie eine Naturreise durch Uganda zu den Berggorillas. Eine weitere Jubiläumsreise führt auf dem Gravelbike von Seuzach bis zur Domaine du Frigoulet – mit Gravel-Guide Beni Büchi.
Was uns wichtig ist
Authentisch, nachhaltig und auf Augenhöhe mit den lokalen Begleitteams.

