Türkisfarbene Seen, schneebedeckte Andengipfel, donnernde Gletscherabbrüche und die unendliche Weite der Steppe: Die Patagonien-Naturreise führt Sie dorthin, wo Südamerika noch wild und unverfälscht ist, ans Ende der Welt. Zwischen Chile und Argentinien entdecken Sie Landschaften, die zu den eindrucksvollsten der Erde gehören.
Warum die Patagonien-Naturreise einzigartig ist
Zwei Welten in einer Reise
Im Norden erwarten Sie stille Seen, Vulkane und uralte Wälder, im Süden die berühmten Granittürme des Torres-del-Paine-Nationalparks und das südpatagonische Eisfeld. Jede Region zeigt ein neues Gesicht und macht Ihre Naturreise so abwechslungsreich.
Tierwelt und Begegnungen
Patagonien ist Heimat von Pumas, Guanakos, Nandus, Kondoren und Magellan-Pinguinen. Gleichzeitig begegnen Sie Gauchos und Pionierfamilien, die bis heute eng mit Land und Natur verbunden sind.
Komfortabel und naturnah
Sie wohnen in charmanten Hotels, Eco-Lodges und ausgewählten Unterkünften. So geniessen Sie Patagonien mit allen Sinnen und dies ohne auf Erholung zu verzichten.
Höhepunkte Ihrer Patagonien-Naturreise
Conguillío-Nationalpark – Vulkane und Araukarien
Majestätische Vulkane, stille Lagunen und jahrtausendealte Araukarienwälder bilden einen Auftakt, der sofort verzaubert.
Torres del Paine – Wahrzeichen Patagoniens
Türkisfarbene Seen, Gletscher und die weltberühmten Granittürme machen den Torres-del-Paine-Nationalpark zum Symbol Patagoniens.
Südliches Eisfeld – kalbernde Gletscher am Lago Grey
Am Lago Grey bestaunen wir das grösste Gletschergebiet der südlichen Halbkugel, ausserhalb der Antarktis. Vom Katamaran aus bestaunen Sie die gestrandeten blauen Eisberge.
Punta Arenas und Magellan-Pinguine
Am „Fin del Mundo“ besuchen Sie die Küsten der Magellanstrasse und stehen mitten in Kolonien von Magellan-Pinguinen, ein Erlebnis, das für immer bleibt.
So wird Ihre Patagonien-Naturreise zum Abenteuer
Aktiv, aber für alle machbar
Die Tageswanderungen dauern 2–6 Stunden, ergänzt durch Bootsfahrten und Ausflüge. Ideal für alle, die Natur intensiv erleben möchten. Ohne grosse sportliche Hürden.
Authentisch und berührend
Ob beim Besuch einer Estancia, auf alten Pfaden im Nationalpark oder bei Begegnungen mit Gauchos. Sie tauchen überall tief in Kultur und Geschichte ein.
Sicher und bestens begleitet
Mit Schweizer Reiseleitung, erfahrenen lokalen Guides und sorgfältig ausgewählten Unterkünften reisen Sie sicher, komfortabel und nah an der Natur.
Das ist bei der Patagonien Naturreise inklusive
Reiseleistungen im Überblick
- Flug Zürich – Santiago de Chile
- Flug Santiago de Chile – Temuco
- Flug Puerto Montt – Punta Arenas
- Flug Punta Arenas – Santiago de Chile
- Unterkunft in Hotels und Lodges in Doppelzimmern
- Vollpension während der ganzen Reise, Santiago und Puerto Varas nur Frühstück
- Ausflug mit Katamaran zum Grey Glacier
- Schweizer Bergführer oder Wanderleiter
- Führer und Träger
- Sämtliche Transfers
- Sämtliche Parkgebühren und Eintritte
Anmerkungen:
Im Reisepreis nicht inbegriffen:
exkl. Visum USD 40.00
exkl. Flughafentaxe La Paz ca. USD 25.00
Einzelzimmer auf Anfrage.
Flug Business Class auf Anfrage.
Reiseprogramm
Wir fliegen nach Santiago de Chile.
Ankunft am Morgen Unser Reiseleiter wird uns am Flughafen abholen, Transfer ins Hotel in der Hauptstadt Chiles. Wir haben die Gelegenheit, Santiago de Chile zu entdecken. Wir spazieren durch den historischen Teil Santiagos, der uns viel zu erzählen hat, und bekommen so unsere ersten Eindrücke vom Land.
Übernachtung im Hotel.
Frühmorgens fliegen wir nach Temuco in Nordpatagonien. Eine charaktervolle Vulkan- und Seenlandschaft, «Chilenische Schweiz» wird sie auch genannt. Ungestörte Bergseen, still wie Spiegel. Wir fahren zu unserem Ausgangspunkt, Malalcahuello, in der Nähe des Conguillío-Nationalparks, ein kleines Paradies inmitten herrlicher Natur. Am Nachmittag machen wir noch eine kurze Wanderung durch den Araukarienwald.
Übernachtung im Hotel.
Die heutige 5- bis 6-stündige Trekking-Tour beginnt am Ufer der Lagune Captren, zwischen dem Vulkan Llaima und der Bergkette Sierra Nevada. Auf dem markierten Wanderweg «Los Carpinteros» wandern wir durch den «temperierten Berg-Regenwald» in Richtung Laguna Conguillío. Vorbei an der Mutter-Araukarie, über 1800 Jahre alt, durch den Südbuchenwald gelangen wir gemütlich ans Ufer des Sees, wo wir unser Picknick einnehmen werden. Je nach Zeit, Lust und Laune können wir noch einen zweistündigen Abstecher auf einem anderen Wanderweg machen oder zurück zum Fahrzeug wandern.
Übernachtung im Hotel.
Nach dem Frühstück führt uns eine kurz Fahrt zum nationalen Schutzgebiet Nalcas-Malalcahuello. Vorbei an stolzen Araukarien mit ihrem urtümlichen Aussehen führt uns der heutige Pfad über alte Lavasand-Felder und Hänge hinauf zum Cerro Colorado. Je nach Jahreszeit haben wir die Möglichkeit, verschiedenste Kräuter und Orchideen in ihrer Blütezeit zu bertrachten. Von der Bergkuppe aus erwartet uns eine wunderschöne Rundsicht auf das nahe Tal des Cautín-Flusses und die umliegenden Bergketten. Wir wandern weiter Richtung «Piedra Santa» und direkt zum Hotel.
Übernachtung im Hotel.
Heute brechen wir zum Lago Todos Los Santos auf. Über Lautaro fahren wir zur Ruta 5, der längsten Strasse der Welt, die «Panamericana». Dieser folgen wir über Temuco und Los Lagos bis nach Osorno. Hier verlassen wir die Hauptstrasse und fahren zum Lago Llanquihue, einem der grössten Seen Chiles. Wir erreichen den Vulkan Osorno und umrunden diesen fast perfekten kegelförmigen Vulkan, bis wir dann am frühen Abend die wunderschöne Petrohué-Lodge erreichen, die direkt am Lago Todos Los Santos liegt.
Übernachtung in der Lodge.
Dieser Trekking-Tag hat seinen Reiz durch seine Kontraste. Direkt von der Lodge weg geht es über Lavafelder und durch Coigue-Wälder bis zum Fuss eines ausgewaschenen Bachbettes. Entlang dieser kleinen Schlucht steigen wir dem Vulkan Osorno entgegen und schwenken dann kurz vor dem Pass Desolación ab Richtung Norden. Von hier oben haben wir eine wunderschöne Aussicht über den Todos-los-Santos-See und die verschiedenen Berge der Cordillera de los Andes del Sur. Wir erkennen deutlich, wie der letzte Ausbruch des Vulkans diese Landschaft prägt und wie viel pyroklastisches Material vom Nachbarvulkan Calbuco deponiert wurde. Am Nachmittag geht es durch einen dichten Mischwald hinunter an den Strand zur idyllischen Bucht El Rincón, wo ein Motorboot auf uns wartet und uns zurück zur Petrohué-Lodge bringt.
Übernachtung in der Lodge.
Am frühen Morgen nach dem Frühstück werden wir im Hotel abgeholt und fahren in Richtung des Chiloé-Archipels. Kurz bevor wir ankommen, nehmen wir die Fähre für ca. eine halbe Stunde und haben die einzigartige Gelegenheit, Seelöwen und verschiedene Vögel zu beobachten. Nach Ankunft auf der grossen Insel von Chiloé fahren wir in Richtung Puñihuil. Unterwegs wird uns über die Mythen und die Geschichte von Chiloé berichtet und wir bekommen einen tieferen Einblick in die Geschichte dieser magischen Insel. Anschliessend geht es weiter in Richtung pazifische Westküste, bis wir die kleine Bucht von Puñihuil und drei Inseln, auf denen Humboldt- und Magellan-Pinguine zusammen brüten, erreichen. Am schönen Strand gehen wir kurz spazieren und nehmen ein Schlauchboot, um die Pinguine aus der Nähe betrachten zu können. Vom Boot aus sehen wir noch andere Tiere wie Seelöwen, Pelikane und Kormorane. Am Nachmittag fahren wir zurück nach Puerto Varas, einem idyllischen Städtchen am Lago Llanquihue.
Übernachtung im Hotel.
Hier ist ein idealer Ort, um einen Ruhetag einzulegen. Die Kulisse des perfekt geformten Vulkans Osorno über dem See gibt diesem Ort einen idyllischen Charakter. Sie können das Städtchen selbstständig entdecken oder auf der Hotelterrasse einfach die wunderschöne Landschaft geniessen.
Übernachtung im Hotel.
Sehr früh am Morgen fahren wir nach Puerto Montt zum Flughafen und nehmen den ersten Flug nach Punta Arenas in Südpatagonien. Szenenwechsel: An der typischen Pampa-Landschaft der Magellan-Region vorbei fahren wir durch die Magellanische Meeresstrasse nach Norden. Unterwegs können wir zahlreiche Tiere wie Schafe, Nandus (südamerikanischer Straussenvogel) und andere heimische Vogelarten beobachten. Danach gelangen wir ins hübsche Städtchen Puerto Natales am Ufer einer Bucht mit dem poetischen Namen «Letzte Hoffnung», wo wir das Mittagessen einnehmen. Die raue Landschaft Südpatagonien zieht uns in ihren Bann. Hier können wir bereits die ersten Guanakos und andere Tiere beobachten. Weiterfahrt bis zum Hotel.
Übernachtung im Hotel.
Der heutige Tag wird spannend. Wir unternehmen eine Tageswanderung zu den bekannten «Torres» (Türmen) des Paine-Massivs. Faszinierend der Blick auf die drei Granittürme, die den Park berühmt gemacht haben! Wir entscheiden vor Ort, wie lange wir trekken wollen. Bis ans Ende des Weges zur «Torres Base» und zurück sind wir etwa 7 bis 8 Stunden unterwegs.
Übernachtung in der Lodge.
Wir trekken entlang des smaragdblauen Lago Pehoé und des Lago Skottsberg, unterhalb der hängenden Gletscher des Paine-Massivs. Der Weg führt durch eine wilde Landschaft mit Feuerbüschen, verschiedensten Polstergewächsen, Blumen und Orchideen. Wir überqueren kristallklare, wild sprudelnde Bäche und gehen bis hinein ins Valle del Frances. Auf der einen Seite das gewaltige Massiv der Torres del Paine, auf der anderen Seite immer wieder der Blick auf die Seen, die in verschiedensten Blautönen oder milchigem Weiss schimmern. Auf gleichem Weg geht es wieder zurück. Wir werden mit dem Boot abgeholt und zur atemberaubend gelegenen Hostería Pehoé gebracht. Einfache Unterkunft in traumhafter Lage. Wanderung ca. 5 – 6 Stunden.
Übernachtung im Hotel.
Ein ganz besonderes Highlight ist der Sonnenaufgang vor der Kulisse des Paine-Massives, den wir bei schönem Wetter frühmorgens miterleben können. Früh aufstehen lohnt sich. Atemberaubend! Nach dem Frühstück fahren wir weiter durch den Park zum Hotel Lago Grey, welches direkt bei der Flussmündung liegt und wo man häufig gestrandete blaue Eisberge sehen kann. Anschliessend wandern wir 1 – 2 Stunden zum Ufer des Sees, wo wir noch eine sogenannte Nunatak (Halbinsel) besuchen, bevor wir dann vom Katamaran aus während knapp 3 Stunden den grossartigen Gletscher Grey sehen können. Danach fahren wir nach Puerto Natales zurück.
Übernachtung im Hotel.
Nun verlassen wir Puerto Natales und fahren nach Punta Arenas. Punta Arenas, eine der südlichsten Städte der Welt, ist immer einen Besuch wert. Die Stadt wird treffend auch «Fin del Mundo» genannt und ist Aus gangspunkt für die Antarktis.
Übernachtung im Hotel.
Heute fahren wir ans Ende von Südamerika oder wo Südamerika beginnt. Die eindrückliche unberührte Wildnis Patagoniens mit ihren Urwäldern erwartet uns an der Magellanstrasse. Ideal für Naturliebhaber und Geschichtsinteressierte Wir wandern am Magallan-Fjord entlang und können Delfine und Seelöwen sehen. Mit Glück können wir auch Buckelwale erspähen. Es ist einer der malerischsten und abgelegensten Orte Südamerikas. Wanderung ca. 2 – 3 Stunden.
Übernachtung im Hotel.
Den Morgen haben wir zur freien Verfügung. Gegen Mittag gelangen wir zum Flughafen und fliegen nach Santiago de Chile zurück. Wir lassen den letzten Abend in der Hauptstadt Chiles ausklingen.
Übernachtung im Hotel.
Wir lassen uns nochmals von dieser Metro pole in Südamerika verzaubern und haben Zeit, die letzten Einkäufe zu tätigen.
Am Nachmittag fliegen wir zurück nach Zürich.
Via Madrid erreichen wir Zürich.
Schaffe ich das? – Häufige Frage vieler Gäste
Die Patagonien-Naturreise ist ein leichtes bis mittelschweres Abenteuer. Mit normaler Kondition und Freude am Wandern sind die Etappen von 2–6 Stunden gut machbar. Im Fokus steht nicht sportliche Leistung, sondern das intensive Naturerlebnis.
Kondition
Höhe
Komfort
Flexibilität
Impressionen sagen mehr als tausend Worte






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