6962 Meter, endloser Himmel, stürmische Winde: Die Expedition Aconcagua führt Sie auf den höchsten Berg Südamerikas und den zweithöchsten der Seven Summits. Der „steinerne Wächter“ der Inka gilt als technisch moderat und fordert dennoch Respekt. Wind, Höhe und Wetter machen aus dieser Tour ein echtes Abenteuer.
Warum die Expedition Aconcagua einzigartig ist
Der höchste Berg Südamerikas
Mit 6962 m ist der Aconcagua das Dach der Anden und einer der begehrtesten Seven Summits. Wer hier oben steht, blickt auf die unendliche Weite Argentiniens. Ein Moment zwischen Demut, Stolz und Erfüllung.
Route 360 – mehr Eindrücke, bessere Akklimatisation
Unsere Route führt Sie einmal rund um den Berg: abwechslungsreicher, landschaftlich spektakulärer und mit besten Chancen zur Höhenanpassung. Von den grünen Tälern im Osten bis zur Normalroute im Westen erleben Sie den Aconcagua in seiner ganzen Dimension.
Expedition mit Erfahrung
Seit über 50 Jahren führt unser lokaler Partner Expeditionen am Aconcagua durch. Mit Schweizer Bergführer, lokaler Logistik, modernem Basislager und Notfallinfrastruktur sind Sie bestens betreut. Die Sicherheit und die Qualität haben bei uns oberste Priorität.
Höhepunkte Ihrer Aconcagua-Expedition
Mendoza – Wein, Kultur und Startpunkt
Ihre Reise beginnt in Mendoza, der argentinischen Weinmetropole. Zwischen Malbec-Weinbergen und argentinischer Lebensfreude spüren Sie den Kontrast zur kommenden Hochgebirgswelt.
Plaza Argentina – das Basislager am Osthang
Nach drei Trekkingtagen erreichen Sie das Basislager Plaza Argentina auf 4’300 Metern. Eine Zeltstadt mit internationalem Flair, medizinischer Betreuung und idealer Infrastruktur für die Akklimatisation.
Hochlager und Akklimatisation
Über Lager 1 auf 5’000 m.ü.M., Lager 2 Guanaco auf 5’520 m.ü.M. und Lager 3 Cholera auf 6’000 m.ü.M. tasten Sie sich langsam an die Höhe heran. Jeder Aufstieg stärkt Körper und Geist, bis Sie bereit für den Gipfeltag sind.
Gipfelerlebnis auf 6962 m
Wenn Wetter und Kondition stimmen, beginnt der Gipfelsturm noch in eisiger Dunkelheit. Mit dem ersten Sonnenlicht erreichen Sie den höchsten Punkt Amerikas. Ein unvergesslicher Moment.
So wird die Aconcagua-Expedition zu Ihrem Abenteuer
Anspruchsvoll, aber machbar
Die Route ist technisch nicht schwierig, erfordert jedoch Kondition, Trittsicherheit und Höhenerfahrung. Während Sie selbstständig gehen, übernehmen Maultiere, Träger und unser Team die gesamte Logistik, sodass Sie Ihre volle Energie auf den Aufstieg konzentrieren können.
Berg, Mythos und Kultur
Der Aconcagua ist mehr als ein Berg. Für die Inka war er ein heiliger Apu, ein Schutzgeist der über das Land und die Menschan wacht. Unterwegs begegnen Sie Guanako-Herden, Kondoren und spüren die spirituelle Kraft, die diesen Gipfel umgibt.
Sicherheit auf höchstem Niveau
Mit Schweizer Bergführer, erfahrenen lokalen Guides, Notfall-Sauerstoff und täglichen Wetterberichten sind Sie jederzeit bestens begleitet. Unsere voll ausgestatteten Basislager bieten Komfort, ohne den Expeditions Charakter zu verlieren.
Das ist bei der Aconcagua Expedition inklusive
Reiseleistungen im Überblick
- Sämtliche Transfers
- Übernachtung in Mendoza im Hotel
- Übernachtung während des Trekkings in Doppelzelten
- Vollpension während der ganzen Reise, ausser in Mendoza nur Frühstück
- Örtliche Bergführer
- Koch, Hilfspersonal
- Tragtiere für das gesamte Material bis zum Basislager
- Ess- und Küchenzelte für Basislager
- Kommunikationsfunk im Basislager
- Wetterbericht im Basislager
- Abtransport des Abfalls aus dem Hochlager
Im Reisepreis nicht inbegriffen:
- Flug Zürich – Mendoza und retour
- Flughafentaxen
- Mittag- und Abendessen in Mendoza
- Persönliche Auslagen
- Persönliche Getränke
- Persönliche Reiseapotheke
- Reiseversicherung (Annullationskosten- und Zwischenfallversicherung)
- Hochträger für persönliches Material oberhalb der Basislager steigern den Gipfelerfolg wesentlich. Die Träger werden pro Route verrechnet und tragen maximal 20 kg. Man kann sich auch einen Träger teilen. Kosten werden anfangs Saison bekannt gegeben.
- Gipfelpermit ca. USD 1450.00
Die Permit Kosten sind saisonal verschieden und werden erst kurz vor Saison von der Parkverwaltung bekannt gegeben.
Einzelzimmer auf Anfrage.
Flug Business Class auf Anfrage.
Reiseprogramm
Wir fliegen von Zürich nach Mendoza.
Mendoza ist die Weinmetropole Argentiniens und der Ausgangspunkt für den Aconcagua. Hier erwartet uns eine sommerliche Hitze. Transfer zum Hotel und Bezug der Zimmer. Nicht nur die edlen Weingebiete machen Mendoza bekannt, sondern auch die berühmten argentinischen Steaks.
Übernachtung im Hotel.
Die Gruppe und Bergführer lernen sich heute kennen. An diesem Tag werden Aktivitäten wie Ausrüstungscheck, Genehmigungsverfahren und Sortieren und Packen der Ausrüstung durchgeführt. Am Nachmittag haben wir noch Zeit für eine Stadtbesichtigung.
Übernachtung im Hotel.
Die Fahrt nach Penitentes und weiter zum Parkeingang ist landschaftlich wunderschön und führt an Flüssen und Seen vorbei. Penitentes ist der letzte grössere Zivilisationsort vor unserer Expedition.
Gegen Mittag erreichen wir den Parkeingang. Hier wird unser Essen und Hauptgepäck auf die Maultiere aufgeladen. Mit einem kleinen Tagesrucksack beginnt nun das Trekking am Punta de Vacas. Die Route ist abwechslungsreich und wir tasten uns langsam in die Höhe vor. Die erste halbe Stunde sind wir noch von einzelnen Bäumen umgeben, danach wird es karg. Einzelne stachlige Sträucher begrünen die Gegend. In gemächlichem Tempo unterwegs, haben wir genügend Zeit, Eidechsen in ihren schillernden Farben zu beobachten. Nach ca.5 Stunden erreichen wir das erste Lager in Pampa de Leñas auf 2864 m.
Übernachtung im Zelt.
Unsere Route folgt dem Río de las Vacas entlang. Der eher trübe Fluss wird von verschiedenen Seitenflüssen gespeist. In gemächlichem Tempo unterwegs, ist diese Strecke ideal, um sich gut an die Höhe zu gewöhnen. Nach ca. 5 – 6 Stunden erreichen wir den nächsten Lagerplatz, Casa de Piedra. Kurz vor der Ankunft wird erstmals der Blick frei auf den riesigen Aconcagua und die mächtige Südwand.
Übernachtung im Zelt.
Nun verlassen wir das Tal des Río de la Vacas und überqueren den Fluss. Nach dieser eiskalten Überquerung geht es gleich steil bergauf. Wir müssen uns genügend Zeit nehmen für den Aufstieg ins Basislager Plaza Argentina. Das Basislager, direkt am Fusse des Aconcagua, ist eine Zeltstadt. Gut eingerichtet und der ideale Platz für eine gute Akklimatisation. Diese Route ist etwas weniger frequentiert als die Normalroute, auf der wir absteigen werden.
Übernachtung im Zelt.
Den Ruhetag nutzen wir, um uns im Base Camp einzurichten und die grandiose Landschaft zu geniessen. Diese Zeltstadt ist Treffpunkt für Bergsteiger aus der ganzen Welt und allein dadurch schon ein Erlebnis. Erst jetzt wird uns bewusst, wie viele Bergsteiger den Aconcagua zum Ziel haben. Dieses Lager wird für die nächsten Tage unser Zuhause sein.
Übernachtung im Zelt.
Am heutigen Tag steigen wir in ca. 5 Stunden ca. 800 Höhenmeter hoch zum Lager 1. Wunderschön der Blick zurück auf die Zeltstadt des Basislagers. Dieser Weg ist kurz vor dem Lager 1 sehr steil und ein wenig rutschig, da er über loses Gestein führt. Anschliessend ein ca. 2-stündiger Abstieg zum Basislager.
Übernachtung im Zelt.
Bereits gut akklimatisiert, trekken wir heute auf den 4566 m hohen Aussichtsberg Cerro Colorado oberhalb des Basislagers. Diese 3 – 4-stündige Tour fördert nochmals das Akklimatisieren und ist ein gutes Training für die Schotterhänge des Aconcagua-Massives. Der einmalige Ausblick auf unser Ziel, auf den höchsten Berg Südamerikas, und der Blick hinunter in die Zeltstadt Plaza Argentina motivieren uns für die nächsten Tage.
Übernachtung im Zelt.
Diesen Aufstieg zum Lager 1 kennen wir bereits. Wir spüren, dass wir bereits besser akklimatisiert sind. Wichtig ist wieder, den richtigen Rhythmus zu finden und den Körper nicht über die Leistungsgrenze zu führen. In ca. 3 – 4 Stunden erreichen wir das Lager 1 auf 5000 m. Die allgemeine Ausrüstung wird von Hochträgern getragen. Es empfiehlt sich, hier auch persönliche Hochträger zu engagieren, um die eigenen Kräfte für den Gipfel zu sparen.
Übernachtung im Zelt.
Nun geht es in gleichmässiger Steigung, teilweise auf Schnee, hinauf zum zweiten Hochlager auf 5520 m. Für den Aufstieg benötigen wir ca. 3 – 4 Stunden. Auf dieser Höhe ist es extrem wichtig, den richtigen Rhythmus zu finden. Vom Lager 2 haben wir einen herrlichen Blick auf den Gletscher der Polenroute, die direkt auf den Gipfel führt. Zudem wird der Blick frei auf bizarre Gipfel rund um den Aconcagua. Wir steigen wieder ab ins Lager 1. Der Abstieg ist in ca. 1½ Stunden zu bewältigen.
Übernachtung im Zelt.
Heute folgt nochmals der gleiche Aufstieg wie am Tag zuvor. Wir können uns den ganzen Tag dafür Zeit nehmen. Unsere Guides kochen uns eine einfache Mahlzeit, dann gehen wir bald ins Zelt, um uns vor der intensiven Sonne zu schützen. Wir schlafen in einer für uns ungewohnten Höhe.
Übernachtung im Zelt.
Heute ist eine Traversierung zur technisch einfachen Normalroute vorgesehen. Auf 6000 m queren wir auf der Nordseite des Aconcagua in ca. 4 – 5 Stunden zum Lager Cholera. In dieser Höhe heisst es Kräfte einzuteilen. Nun sind wir am Ziel angelangt, von wo aus wir den Gipfelsturm planen können. Jetzt gilt es, das richtige Wetterfenster abzuwarten, denn die grössten Schwierigkeiten neben der Höhe sind die starken Winde und die Kälte an diesem Berg. Der Bergführer wird die Strategie für den nächsten Tag festlegen und je nach Wetter den Gipfeltag planen.
Übernachtung im Zelt.
Wir starten je nach Wetter zwischen 4.00 und 5.00 Uhr morgens. Es ist sehr kalt und wir hoffen, dass der Wind nicht zu stark wird. Der Weg ist deutlich sichtbar und wir gewinnen langsam an Höhe. Auf ca. 6400 m kommen wir zum kleinen Holzhaus Independencia. Nach einer kurzen Rast geht es hinauf auf die Krete. Nun folgt die Querung bis zur Canaleta, die je nach Schneeverhältnissen anspruchsvoll ist. Der Aufstieg zum Gipfel ist relativ einfach, jedoch sehr steil; das grosse Risiko ist der Wind.
Es braucht viel Durchhaltewillen, um den Gipfel zu erreichen, den höchsten Punkt Südamerikas mit 6962 m. Nun folgt der Abstieg. Dieser ist bei solch hohen Bergen so wichtig wie der Aufstieg. Abstieg bis zum Lager Cholera auf 6000 m und gleich weiter der Abstieg zum Basislager Plaza de Mulas auf 4367 m. Diese Zeltstadt auf der Normalroute ist wesentlich grösser als Plaza Argentina. Zurück im Basislager, fühlen wir uns wieder sicher und vertraut, schon fast wieder ein wenig Zivilisation.
Übernachtung im Zelt.
Beim Aconcagua kann das Wetter innert kurzer Zeit von angenehm zu Sturm wechseln. Deshalb ist es wichtig, auf ein gutes Wetterfenster für den Gipfelangriff zu warten. Diese Tage lassen es zu, mit Ruhe an den Berg zu gehen.
Heute geht es endgültig zurück in die Zivilisation. Wir freuen uns auf eine Dusche, ein kühles Cola oder ein Bier. Wir kommen wieder in wärmere Regionen. Und trotzdem schweift der Blick immer wieder zurück zum Aconcagua, der uns die letzten zwei Wochen in seinen Bann gezogen hat. Ein langer Tag steht uns bevor. Wir folgen dem Río Horcones Superior talauswärts bis zum Eingang des Nationalparks. Wir kommen müde in Puente del Inca an, wo wir das Ende unserer Expedition mit einem kühlen Drink feiern. Der Bus fährt uns zurück nach Puente del Inca zu unserem Zelt.
Übernachtung im Zelt.
Puente del Inca, unsere kleine Insel nach der Besteigung des Aconcagua, verlassen wir in Richtung der «Weinmetropole Argentiniens», Mendoza. Sollte die Besteigung des Aconcagua früher als geplant abgeschlossen werden, hat Mendoza viel zu bieten und ist ein Paradies für Ausflüge. Ausgaben für zusätzliche Nächte in Mendoza müssen jedoch selbst getragen werden.
Übernachtung im Hotel.
Die Reise geht langsam zu Ende. Transfer zum Flughafen und Rückreise nach Europa.
Nach einer interessanten Expedition kommen wir mit vielen neuen Erfahrungen in Zürich an.
Schaffe ich das? – Häufige Frage vieler Gäste
Eine Aconcagua-Expedition ist kein technisches Klettern, sondern eine grosse, hochalpine Herausforderung. Der Weg führt über Trekkingpfade, meist ohne Gletscherüberquerungen, doch Höhe, Wind und Kälte verlangen Ihnen viel ab.
Kondition
Höhenerfahrung
Sicherheit
Teamgeist
Komfort und Logistik
Impressionen sagen mehr als tausend Worte






Expedition Aconcagua buchen – Ihr Weg zum Seven Summit Gipfel
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